Zum Jahresbeginn einen mobilitätsbezogenen Rückblick ins alte Jahr

2020 hat uns nicht nur COVID-19 beschäftigt, auch andere Mobility-Themen waren durchaus interessant und werden uns auch im neuen Jahr weiterhin begleiten.

  • Die Produktion des Segways wurde 2020 eingestellt – Das Ende eines Kultobjekts: Mitte des Jahres verkündete Judy Cai das Aus für den Segway PT. Grund dafür sei die Übersättigung des Marktes vom rund 36 Kilogramm schweren batteriebetriebenen Roller, der eine Geschwindigkeit von rund 30 Kilometern pro Stunde erreichte und dem Steve Jobs im Erscheinungsjahr 2001 Großes voraussagte. (Quelle: derstandard.at)
  • Rund 12.000 vollelektrische Kraftfahrzeuge wurden in Österreich 2020 zugelassen, davon entfällt beim PKW-Anteil der Großteil auf Unternehmen und Gebietskörperschaften. Da mittlerweile um die 200 Kilometer Reichweite pro Batterieladung Standard sind, scheinen viele Unternehmen für ihre alltäglichen Strecken E-Cars zu nutzen – ein toller Trend! Ebenfalls hervorzuheben ist, dass die Förderungen für E-Mobilität 2020 deutlich erhöht wurden. (Quelle: WKO, Statistik Austria)
  • VW präsentiert Roboter zum Laden von E-Cars: Ebenfalls E-Cars betreffend, allerdings aus dem Ausland kommend erreicht uns zum Jahreswechsel die Nachricht eines Prototypen  aus dem Hause der Konzerntochter Volkswagen Group Components (VWGC). Um eine flächendeckende Infrastruktur zu gewährleisten, soll der Laderoboter völlig selbstständig in zB Tiefgaragen per App oder „Car-to-x-communication“ verständigt werden. Er startet, in dem er sich einen Energiespeicher greift, hängt ihn an sich, fährt damit zum Auto, verbindet ihn selbstständig und fährt zurück zur Ruheposition oder versorgt weitere Fahrzeuge. Wir sind gespannt auf weitere Lösungen in diesem Bereich! (Quelle: VW Group Components)
  • Die Nachfrage nach Fahrrädern explodierte in 2020: Was für viel überraschend kam, war der Engpass bei vielen Modellen des urbanen Sektors in 2020, hier konnte ein regelrechter Boom verzeichnet werden. Etliche Händler haben daher für das Modelljahr 2021 mehr als gewöhnlich vorbestellt. Normalerweise bewegt sich die Vororder bei 40 Prozent, diesmal seien meist 60 bis 80 Prozent für die Saison 2021 vorbestellt worden. Wegen Angebot und Nachfrage erhöhten einige Fahrradhersteller zudem die Preise um bis zu zehn Prozent – in Einzelfällen auch bis zu 15 Prozent (Quelle: orf.at)