Das MobiLab und das Logistikum verfassten ein Strategiepapier zum Thema „Nachhaltige Logistikstandorte – UpperLogistics2030″

Das Land Oberösterreich setzt sich im Rahmen der Wirtschafts- und Forschungsstrategie upperVISION2030 (Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH und Amt der Oö. Landesregierung 2020)  das Ziel der „Positionierung Oberösterreichs als attraktiver Standort für praxistaugliche Mobilitäts- und Logistiklösungen durch die Nutzung neuester Technologien und Systeminnovationen aus der Wirtschaft und der Forschung“. In dieser Strategie werden 20 konkrete Maßnahmen & Aktivitäten durch Kooperationen von Forschung & Wirtschaft gesetzt, um den Logistikstandort OÖ nachhaltig zu stärken.

Die Herausforderung für das MobiLab-Team war die Identifikation der notwendigen Basisdaten für eine Logistikflächenentscheidung in OÖ, welche nach einigen Iterationen mit Herrn Rassbach (ESG Unternehmensimmobilien) wie folgt festgelegt wurden:

  1. Darstellung der makroökomischen Rahmenbedingungen für den Logistikstandort Oberösterreich
  2. Logistik-Standortqualität in OÖ basierend auf dem Austrian Logistics Indicator
  3. Logistik-Trendmonitor für den Standort Oberösterreich
  4. Bewertungskriterien für Nachhaltige Logistikstandorte

Die Arbeiten wurden mittels Deskresearch durchgeführt, wobei ein wesentlicher Baustein dabei der Austrian Logistics Indicator (ALI) war, der am Logistikum (www.logistikum.at) entwickelt wurde.

Das Thema Nachhaltigkeit hat auch in der Logistikbranche stark Einzug gehalten und muss in der strategischen Planung und Bewertung von Logistikstandorten mitberücksichtigt werden. Eine Bewertung für nachhaltige Logistikstandorte erfordert eine möglichst ganzheitliche Betrachtung, die alle Dimensionen der Nachhaltigkeit miteinbezieht.

 

 

 

 

 

 

 

MobiLab2.0 wird von BMK für die nächsten 5 Jahre finanziert.

Mobilab2.0 wird durch den weiteren Betrieb einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung von Projekten und Lösungen zu Herausforderungen im Bereich wirtschaftsinduzierter Personen- und Gütermobilität leisten. Durch den positiv beurteilten Projektantrag (Projektvolumen 2 MIO EURO) werden Themen wie das überbetriebliche Mitfahren von Pendler*innen oder das Fördern von aktiver Mobilität und E-Mobilität weiter im oberösterreichischen Zentralraum behandelt. Auch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und Gemeinden, um diese in Hinblick auf aktuelle, dringliche Mobilitätsthemen (zB Mobilitätsstationen für Sharing-Angebote oder Analysen zu aktuellen Verkehrsabläufen) zu unterstützen, kann somit fortgeführt und intensiviert werden.

Das Mobilab2.0 ist eines von insgesamt 5 vom BMK geförderten Mobilitätslaboren in Österreich. Sie unterstützen Forschung und Entwicklung dabei, ihre Potenziale in einer realen Umgebung möglichst gut zu entfalten.

Weiterführende Informationen finden Sie unter: https://mobilitaetderzukunft.at/de/artikel/mobilitaetslabore/

 

 

 

 

 

 

 

Die Pressekonferenz zur DOMINO OÖ App fand am 09.08.2021 in Linz statt.

Vorgestellt wurde die DOMINO OÖ App von Herrn LR Mag. Steinkellner, der durch den Einsatz der DOMINO OÖ App eine Verringerung des Pendlerverkehrs, eine Entlastung der Straßeninfrastruktur sowie eine Einsparung von CO² im Großraum Linz bewirken wird: „Das kostenlose Angebot richtet sich vorrangig an Pendlerinnen und Pendler und geht jetzt in den Pilotbetrieb“, freut sich LR Mag. Steinkellner auf konstruktives Feedback.

Die DOMINO OÖ App startet mit Oktober 2021 als Test-Version des Forschungsprojektes DOMINO–Drehscheibe für intermodale Mobilitätsservices & -technologien. Es ist eines der Leitprojekte des FTI-Programms „Mobilität der Zukunft“. Ziel des Projekts ist es, den Pendelverkehr im Großraum Linz nachhaltiger und CO²-freundlicher zu gestalten. Die App ist dabei ein wichtiger Baustein, um Verkehrsangebote smart zu kombinieren und dadurch den Individualverkehr als auch den Öffentlichen Verkehr miteinander zu verbinden. Das Forschungsprojekt läuft von 2019-2023, der Rollout für ganz OÖ ist mit Ende 2022 geplant.

Fotos: Land OÖ, Daniel Kauder

v.l.: v.l.: Christoph Seybold (Fluidtime); Klaus Wimmer BSc. MBA (Leitung Kommunikation und Marketing OÖVG), Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner, Mag. Dr. Wolfgang Schildorfer (Forschungsprofessor am FH Campus Steyr), Mag. Harald Großauer (Landesdirektor ÖAMTC ) und Christian Ebner, BA (Geschäftsführer ASFINAG Service GmbH)

 

 

 

 

 

 

Baukultur-Stammtisch zum Thema „Mobilität“ in und um Steyr

Im Rahmen der Ausstellung „AUTOKORREKTUR“ fand im Museum Arbeitswelt der 31. Baukultur-Stammtisch, initiiert vom AFO Architekturforum Oberösterreich, statt. Als Gesprächsthema fungierte der Inhalt der Ausstellung „AUTOKORREKTUR“: Die jahrzehntelange Ausrichtung des Verkehrs auf das Auto, die in vielen Gemeinden und Städten zu negativen Auswirkungen wie Stau oder CO2- Belastung führte.

In einer angeregten Diskussionsrunde mit Bürger*innen aus Steyr sowie Stadtrat Reinhard Kaufmann und dem Landtagsabgeordneten Severin Mayr wurden aktuelle Themen rund um die Problematiken des Pendelns und der Last-Mile debattiert und kritisch hinterfragt.

Das MobiLab bedankt sich bei Tobias Hagleitner von AFO für die Einladung zu diesem spannenden Format!

 

Fotos: MobiLab OÖ/ AFO

 

 

 

 

 

 

CO-freie Last Mile Transportmöglichkeit durch den Einsatz von Cargo eBikes

Der Einsatz von Cargo eBikes im Stadtgebiet kann als Lösungsansatz für nachhaltige Last Mile Problematiken dienen. Besonders die durch den Internethandel vermehrten Paketlieferungen, aber auch die Last Mile Problematik im Personenbereich (wie kommen Mitarbeiter*innen von Bahnhof/Bushaltestelle/Parkplatz zum Arbeitsplatz) suchen nach effizienten Lösungen, vor allem im städtischen Bereich. Eine Möglichkeit, um den Güterverkehr in den Städten zu reduzieren und nachhaltig zu gestalten, ist der Einsatz von eBikes bzw. Lastenrädern. Durch deren vermehrte Verwendung könnte der Transport von Personen und Gütern neu und vor allem der Agenda 2030 entsprechend gestaltet werden. Somit eine gesunde, nachhaltige Mobilitätslösung für alle!

MobiLab hatte letzte Woche das Vergnügen, in Hinblick auf nachhaltige Mobilitätslösungen ein Multi Use Bike des Entwicklers und Herstellers GLEAM bikes zu testen. Das Unternehmen stellte dem MobiLab ihr multifunktionales, flexibes Multi Use Bike vor, das durch eine einzigartige Neigetechnologie auch für den Einsatz in schmalen Gassen geeignet ist und deren flexible Aufbauten je nach Bedarf individuell gestaltbar sind.

 

Fotos: MobiLab OÖ/ GLEAM bikes

 

 

 

 

 

 

Mobimap goes online!

Eine Vernetzung innovativer Mobilitätsinitiativen findet unter www.mobimap-ooe.at statt.

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Zum Jahresbeginn einen mobilitätsbezogenen Rückblick ins alte Jahr

2020 hat uns nicht nur COVID-19 beschäftigt, auch andere Mobility-Themen waren durchaus interessant und werden uns auch im neuen Jahr weiterhin begleiten.

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Das gesamte MobiLab OÖ – Team wünscht friedliche Feiertage und viel Gesundheit und Glück für 2021 🎄

Nach diesem turbulenten Jahr hoffen wir, gesund und zuversichtlich ins Neue starten zu können.

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Überbetriebliche Mobilität gemeinsam mit Carployee und Triply optimieren

Carployee und Triply haben in Zusammenarbeit mit dem MobiLab OÖ erste gemeinsame Projektideen in den Themenfeldern überbetriebliche Mobilität und Erreichbarkeitsverbesserung von Wirtschaftsstandorten entwickelt.

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